Russland

Am 8. März jagen Polizisten Frauen in Russland

 

Am 8. März 2010 haben sich 15 Feministen (Männer und Frauen) in der Stadtmitte von Ischewsk (Russland) versammelt, um den Internationalen Frauentag mit einem Flash-Mob zu begehen. An diesem Tag wollten die jungen AktivistInnen den Passanten Blumen schenken, um sie auf das Problem des Sexismus im Alltag sowie im Berufsleben aufmerksam zu machen.

Die Frauen haben sich den Mund zugeklebt, um das Unvermögen vieler Frauen, an entscheidenden gesellschaftlichen Debatten aktiv teilzunehmen, zu symbolisieren und auf die

Nestlé-Beschäftigte fordern ihr Recht: Kundgebung vor dem Nestlé Hauptquartier in Moskau

Am 24.Januar organisierten Beschäftigte des Nestlé-Wasserabfüllbetriebs im Moskauer Vorort Domodedovo eine Kundgebung vor dem Hauptquartier von Nestlé Russland im Stadtzentrum. Damit forderten die Arbeiter - hauptsächlich Distributionsfahrer - die Anerkennung ihrer Gewerkschaftsorganisation und eine faire Entlohnung.

19. Januar in Moskau - über 1000 Menschen bei antifaschistischen Kundgebungen

Am 19. Januar beteiligten sich trotz 20 Grad Frost und dem Versuch der Behörden, eine Demonstration zu verbieten, über 1000 Menschen an der Gedenkveranstaltung für Stas Markelov und Anastasia Baburova, die damit zu einer der größten Demonstrationen des linken Spektrums der letzten Jahre wurde. Aufgerufen hatte das "Komittee 19. Januar", ein Zusammenschluss verschiedener Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen.

Links

Zum Todestag von Markelov und Baburova
http://de.indymedia.org/2010/01/270430.shtml

Die Mörder von Markelov und Baburova
http://de.indymedia.org/2009/11/267192.shtml

Freiheit für Valentin Urusov!

Dies ist ein Aufruf, sich einer  internationalen Kampagne für die Freiheit von Valentin Urusov, einem russischen Bergarbeiter, anzuschliessen. Er wurde unter falschen Anschuldigungen inhaftiert, nachdem er Kollegen überzeugt hatte, in die Gewerkschaft einzutreten.

Urusov, ein Angestellter des Diamantenkonzerns Alrosa, ist unter ganz offensichtlich gefälschten Beschuldigungen (Drogenbesitz) zu 6 Jahren Arbeitslager verurteilt worden. 

Manifest des „Komitee 19. Januar“

kommitee19Jan

Am 19. Januar, genau ein Jahr nach dem Mord an Stanislaw Markelow und Anastasija Baburowa, laden wir, die InitiatorInnen einer antifaschistischen Demonstration, dazu ein, sich einer Kampagne gegen Naziterrorismus anzuschließen.

Russland: Iwan Chutorskoi ermordet

Am Montag, 16. November 2009 wurde in Moskau der 26-jährige Antifaschist Iwan Chutorskoi in seinem Hauseingang hinterhältig erschossen. Iwan organisierte in letzter Zeit den Saalschutz bei antifaschistischen Konzerten, und führte Kampfsporttraining für Genossen durch. Den Rechtsextremen war er wohlbekannt, sein Name tauchte neben denen von Stanislaw Markelow und Nikolai Girenko beständig in den Todeslisten der Nazis auf. Zur Fortsetzung des Artikels auf www.syndikalismus.tk

Repression gegen Antifa in Ischevsk (Russland)

In Ischewsk (Russland) versuchen die Mitarbeiter des Zentrums gegen den Extremismus (Zentrum „E“) ein Gerichtsverfahren gegen die Ischewsker AntifaschistInnen zu verfälschen. Artjom Achmetzjanow, Mitarbeiter des Zentrums, hat einer Antifaschistin beim Verhör direkt gesagt: „Wir wollen, dass du im Knast landest“.

Aktion zum Gedenken an die Opfer des Faschismus in Murmansk

Übersetzung aus dem Russischen:

http://piter.indymedia.ru/ru/node/8361

Am 13. September haben in Murmansk die Humanistische Jugendbewegung und
 unabhängige Antifaschisten eine Aktion zum Gedenken an die Opfer des
Faschismus durchgeführt.

Antifaschist in St. Petersburg zu fünf Jahren Haft verurteilt

Am 4. August bestätigte das St. Petersburger Strafgericht die Verurteilung des Antifaschisten Alexej Bytchin in zweiter Instanz. Die Anhörung dauerte keine 10 Minuten.

Bytchin wurde am 8. Mai dieses Jahres zu fünf Jahren Freiheitsstrafe wegen vorsätzlicher schwerer Körperverletzung verurteilt, wegen Einsatzes eines Messers gegen zwei Männer im letzten Jahr. Bytchins Aussage zufolge handelte er in einer Notwehrsituation.

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