Repression

Freiheit für Valentin Urusov!

Dies ist ein Aufruf, sich einer  internationalen Kampagne für die Freiheit von Valentin Urusov, einem russischen Bergarbeiter, anzuschliessen. Er wurde unter falschen Anschuldigungen inhaftiert, nachdem er Kollegen überzeugt hatte, in die Gewerkschaft einzutreten.

Urusov, ein Angestellter des Diamantenkonzerns Alrosa, ist unter ganz offensichtlich gefälschten Beschuldigungen (Drogenbesitz) zu 6 Jahren Arbeitslager verurteilt worden. 

Repression gegen Antifa in Ischevsk (Russland)

In Ischewsk (Russland) versuchen die Mitarbeiter des Zentrums gegen den Extremismus (Zentrum „E“) ein Gerichtsverfahren gegen die Ischewsker AntifaschistInnen zu verfälschen. Artjom Achmetzjanow, Mitarbeiter des Zentrums, hat einer Antifaschistin beim Verhör direkt gesagt: „Wir wollen, dass du im Knast landest“.

Antifaschist in St. Petersburg zu fünf Jahren Haft verurteilt

Am 4. August bestätigte das St. Petersburger Strafgericht die Verurteilung des Antifaschisten Alexej Bytchin in zweiter Instanz. Die Anhörung dauerte keine 10 Minuten.

Bytchin wurde am 8. Mai dieses Jahres zu fünf Jahren Freiheitsstrafe wegen vorsätzlicher schwerer Körperverletzung verurteilt, wegen Einsatzes eines Messers gegen zwei Männer im letzten Jahr. Bytchins Aussage zufolge handelte er in einer Notwehrsituation.

Kundgebung zum Gedenken an Natalja Estemirowa am 26. 7. 2009

Der folgende Aufruf ist uns zugegangen, wir dokumentieren ihn hier:

Am letzten Sonntag, dem 19.07.09, fand eine spontane Kundgebung als Reaktionauf den Mord anNatalia Estemirowa statt. Wir sind nach wie vor über den Mord empört.

Mord an der Menschenrechtlerin Natalja Estemirowa

Natalja Estemirowa, die bekannte russische Menschenrechtlerin wurde am 15. Juli tot in Inguschetien aufgefunden. Ihr Körper wies Schussverletzungen an Kopf und Brust auf. Am Morgen desselben Tages war sie in Tschetschenien vor ihrem Haus in Grozny entführt worden.

Polizeigewalt gegen tschetschenische Flüchtlinge in Polen – Gerichtsverhandlung am 16.Juli 2009

In der Nacht vom 8ten auf den 9ten April 2009 gegen 0.30Uhr wurden in Warschau zwei junge tschetschenische Männer Opfer eines rassistischen Übergriffs durch die Polizei. Als sie zwei Männern zur Hilfe eilen wollten, die vor ihrem Haus zusammengeschlagen wurden, entpuppten sich die Schläger als Zivis. Die beiden jungen Männer Selimkhan und Alik wurden auch auf den Boden geworfen, geschlagen und getreten. Danach wurden sie mit zur Wache genommen und dort weiter misshandelt. Nach 48 Stunden wurden sie freigelassen.

Alerta Antifascista in Mitte - Demo zur Solidarität mit AntifaschistInnen in Russland und der Ukraine

demo1Ungefähr 100 AktivistInnen haben heute, am Freitag, 3.7. vor den Botschaften der Ukraine und Russlands gegen die zunehmende Repression in beiden Ländern gegen antifaschistische und andere soziale Bewegungen protestiert.

Faschistischer Überfall führt zum Tod eines ukrainischen Faschisten — Repression gegen AntifaschistInnen ist die Folge

Am 17 April griffen fünfzehn Nazi-Skinheads in Odessa fünf Antifaschisten mit Steinen und Flaschen an. Um sein Leben zu verteidigen, setzte dabei einer der "Antifas" sein Messer ein. Dabei erlitt der Nazi-Skinhead Maxim Tschajka eine lebensbedrohliche Verletzung. Die notwendige ärztliche Hilfe kam zu spät und er verstarb im Krankenhaus. Wäre kein Widerstand in dieser drastischen Form geleistet worden, ist davon auszugehen das die Antifas ihr Leben hätten nicht schützen können.

Repressionen gegen antifaschistische Bewegung in Russland

In den letzten Jahren gibt es immer mehr Nachrichten über rechte Straßengewalt. Ebenso ist eine Verstärkung extrem rechter Ideen im Staatsapparat in Russland zu verzeichnen. Der Staat, welcher faktisch die Kontrolle über alle bedeutenden Medien übernommen hat, setzt auf die Verbreitung extrem rechten Gedankenguts. Im Jahr 2008 haben die Rechten nach den Daten der NGO "Sova" mehr als hundert Menschen umgebracht. Das bedeutet, dass fast jeden Tag getötet wird. Und das sind nur die bekannt gewordenen Fälle.

Vom Sinn sich zu regen: Artyem Loskutov aus der Haft entlassen (Übersetzung)

Am 10. Juni ist Artyem Loskutov, einer der Organisatoren der in Russland sehr bekannten Novosibirsker "Monstrationen", vom Novosibirsker Regionalgericht aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

subiekt istorri

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